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Lamprechtshöhle in St. Martin bei Lofer

Tagesausflug zur Lamprechtshöhle in St. Martin bei Lofer

Die Lamprechtshöhle hat eine Länge von 51 Kilometer und ist eines der größten Höhlensysteme Europas. Auf dem Berg, auf 2.178m Höhe wurde ein weiterer Zugang entdeckt. Somit ist die Lamprechtshöhle derzeit die größte Durchgangshöhle der Welt.

Die Höhle ist für Besucher erschlossen, die Touristen können im Schauhöhlenteil auf bequemen Steiganlagen wandern und rund 700 Meter in den Berg hinein gelangen. Sie erhalten einen eindrucksvollen Blick auf einen Großteil der gut beleuchteten Höhle. Die Höhendifferenz beträgt 70 Meter.

Auch bei Regenwetter ein unvergessliches Erlebnis!

Öffnungszeiten – Höhle und Gaststätte

  • Anfang Mai bis Ende Oktober Täglich von 8:30 bis 19:00 Uhr
  • Übrige Zeit An den Wochenenden von 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Tel. +43 (0) 6582 8343

Geologie und Entstehung der Höhlen in den Loferer Steinbergen

Die Entstehung des Höhlensystemes der Steinberge hat starke tektonischen Strukturen. Der Lamprechtsofen bei Weißbach grenzt an die Schichtgrenze des Dolomitgesteins (hd – hellbraun in der Karte) mit ca. 400 Meter überlagernden Dachsteinkalk (dk – braun schraffiert in der Karte) (Abb. 1). Bei dem Ort Weißbach finden sich an der Saalach angrenzend – blau gezeichnet – jura-kreidezeitliche Ablagerungen, die aber aus jüngerer Zeit stammen und mit der Höhlenbildung der Lamprechtshöhle nichts zu tun haben.

In den Schichtgrenzen trifft man oft auf die Kombination mit meist senkrecht dazu einfallenden Klüftungen. Das Raumbild bieten die Basis für die Entstehung großer Räume wie den Passauer Dom oder Lamprechtsdom und durch die Gebirgsspannungen brechen diese immer wieder ein und füllen sich mit gebrochenem Versturzmaterial.

Die aktiven Wasserläufe beseitigen durch Bäche das Versturzematerial erosiv oder korrosiv. Der Lamprechtsofen wird durch Hochwässer ständig verändert. Die Wasserläufe bewegen sich an der Schichtgrenze zwischen Dachsteinkalk und Dolomit und erst durch die Erforschung der Höhle (Abb. 2)weiß man mehr darüber. Ein einheitlicher Karstwasserspiegel, wie er in anderen Gebirgen vorhanden ist, trifft für die Leoganger Steinberge nicht zu. Dafür liegt ein Netz recht unterschiedlich hoch gelegener, benachbarter Wasserläufe vor.

Die Lamprechtshöhle hat relativ wenig Tropfsteine oder Sinterbildungen. Das ist wahrscheinlich durch niedrige Temperaturen in den Hochgebirgshöhlen zu erklären. Bei höheren Temperaturen liegt höhere Verdunstung vor, das führt zu einer Kalkausfällung (Abb. 3). Wahrscheinlich liegen auch eiszeitliche Schmelzwässer vor, die in großen Mengen die Höhlensysteme durchfluteten und die Tropfsteine vernichten.

Die Sande, Schotter und Gerölle im Höhlenbereich bestehen großteils aus Zerfallsprodukten des verwitternden Dolomits. Sie sind zeitweise durch Calcit zu Konglomeratbänken verkittet. Im Hachelgang können sie auch größere Blöcke von kristallinen Gesteinen finden, die auf Hochflächen von voreiszeitlichen Flüssen abgelagert wurden und im Lauf von Jahrmillionen Jahren ihren Weg durch die Schächte und Klüfte des Höhlensystems gefunden haben. Literatur:

• Bayerisches Geologisches Landesamt (1996): Geologische Karte von Bayern.- 329 S. Herausgeber: Bayerisches Geologisches Landesamt 1996.

• Kempe, S. (1997): Welt voller Geheimnisse – Höhlen.- in HB-Bildatlas Sonderausgabe, 114 S. Würzburg, 1997.

• Reinl, G. (2005): Die Schauhöhle Lamprechtsofen.- Herausgeber: Sektion Passau im Deutschen Alpenverein e.V., 52 S., Passau 2005.

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